© Gamundia NeueMedien Aufgrund der Festigkeit von Lava Zirkondioxid-Gerüsten ist eine adhäsive Zementierung nicht zwingend notwendig. Für Maryland- und Inlaybrücken siehe unterer Abschnitt. Die Restaurationen können entweder konventionell mit Zementierung der Lava-Restauration  Hilfe eines Glasionomer- Zements oder adhäsiv bzw. mit einem selbstadhäsiven Befestigungszement befestigt werden. Vor der Zementierung reinigen Sie die Restauration sorgfältig und silikatisieren Sie die Gerüstinnenflächen mit einem Silikat mit einer mittleren Korngröße von ≤ 50 µm. Für detaillierte Informationen zur Zementierung lesen Sie bitte immer die entsprechende Gebrauchsanweisung des Zements. Konventionelle Befestigung Für die Zementierung ist ein konventioneller Glasionomerzement, z. B. Ketac™ Cem (hergestellt von 3M ESPE) zu verwenden. Bei Verwendung von Phosphatzementen werden nicht die gewünschten ästhetischen Ergebnisse erzielt. Adhäsive Befestigung mit RelyX™ Unicem, hergestellt von 3M ESPE: - Die Lava Frame Restauration gründlich säubern und die Kroneninnenflächen mit Aluminiumoxid ≤ 50 µm abstrahlen. - Für die Verarbeitung von RelyX Unicem bitte die Gebrauchsinformation des selbstadhäsiven universalen Composite- Befestigungszements beachten. Adhäsive Befestigung: - Lava Frame-Gerüste können weder angeätzt, noch durch direktes Auftragen von Silanflüssigkeit silanisiert werden. Für die adhäsive Befestigung mit Composite- Zementen müssen die Klebeflächen mit Rocatec™ Soft oder CoJet™ Sand für 15 Sekunden silikatisiert und mit ESPE™ Sil silanisiert werden. - Soll die Restauration einprobiert werden, muss die Einprobe vor der Silikatisierung bzw. Silanisierung erfolgen. - Details zur Verarbeitung entnehmen Sie bitte der Rocatec™ System- bzw. CoJet Sand Gebrauchsinformation. - Die Restauration möglichst bald nach der Silanisierung mit einem Composite-Zement einsetzen, z. B. RelyCX Unicem 2 Automix. - Bitte beachten Sie die Gebrauchsinformation der entsprechenden Composite-Zemente. - Marylandbrücken müssen adhäsiv befestigt werden. - Für die Zementierung ist ein Zement zu verwenden, der ausdrücklich für diese Indikationen zugelassen ist. Um eine optimale Haftung zu erreichen, beachten Sie bitte die Gebrauchsanweisung des Zementherstellers. Bitte beachten Sie, daß das unverblendete Zirkonoxidgerüst anders behandelt werden muß als das verblendete Gerüst. - Zur Verbesserung der Oberflächenrauhigkeit sollte die Lava Restauration mit Sand abgestrahlt werden (≤ 50 µm Korngröße). - Insbesondere bei Marylandbrücken sollte die Haftung nur zur Schmelzoberfläche bestehen - Für eine optimale Haftung ist eine ausreichend große Schmelzoberfläche erforderlich. Wissenschaftliche Abhandlungen empfehlen eine Haftoberfläche, welche 1,5 bis 2 mal höher ist als die palatinale oder Zementierung von Maryland- / Adhäsiv- und Inlaybrücken  linguale Oberfläche eines Brückengliedes (W. Kullmann, 1990). Dabei sollte der Zahnpfeiler wenig Schmelzverlust aufweisen. - Der Arbeitsbereich sollte kontaminationsfrei sein. Die adhäsive Zementierung muß unter Kofferdamlegung erfolgen. - Ablösung der Maryland- oder Inlaybrücke und Sekundärkaries sind die häufigsten Fehlerursachen für diese Art von Indikationen. Unbemerkter Haftverlust des Zements an einem oder zwei Ankerzähnen führt zur Plaqueansammlung und daraus resultierenden Kariesläsionen und Gingivitis. - Um den Haftverlust zu vermeiden, sollten zusätzlich retentive Elemente vorgesehen werden (siehe Präparationshinweise für Maryland- und Inlaybrücken) - Beachten Sie bitte auch die Empfehlungen der nationalen und regionalen Zahnarztverbände. Zementierung