© Gamundia NeueMedien Dachrinne: Präparationsgrenze kann nicht eindeutig erkannt werden. Unterschnitte bei Kronenstümpfen: Flächen rund um den Unterschnitt können nicht gefräst werden. Scharfe inzisal- okklusale Kanten sind zu vermeiden. Der Rundungsradius sollte > 0,4 mm sein. Ungerundete Kanten führen zu Störkontakten, die am dichtgesinterten Gerüst mit erhöhtem Aufwand nachgearbeitet werden müssen. Divergierende Stümpfe im Brückenverbund können nicht gefräst werden. Auch wenn die einzelnen Brückenstümpfe für sich betrachtet keine Unterschnitte aufweisen, kann der Fräser aufgrund der Neigung der beiden Brückenstümpfe bestimmte Stellen nicht fräsen, da die überhängenden Stumpfspitzen den Weg versperren. Parallelwandige Präparationen sind prinzipiell möglich. Allerdings kann hierbei kein Zementspalt mehr gefräst werden. Dies kann die Passgenauigkeit deutlich beeinträchtigen. 90° Stufe: Präparationsgrenze kann nicht eindeutig erkannt werden. Eingeschränkte Präparation Stufen- oder Hohlkehlpräparation für eine präzise Randerkennung Ideal ist eine zirkulär umlaufende Stufen- oder Hohlkehlpräparation mit einem horizontalen Präparationswinkel von mindestens 5°. Der vertikale Präparationswinkel sollte mindestens 4° betragen, wobei der Innenwinkel der Stufenpräparation abgerundet sein muß. Alle okklusalen und inzisalen Übergänge sollten ebenfalls abgerundet sein. Der Präparationsrand muß ununterbrochen und deutlich sichtbar sein. Schrägen unterhalb der Präparationsgrenze sollten vermieden werden. Aufgrund der durch und durch eingefärbten Lava- Zirkonoxidgerüste können auch bei supragingivaler Präparation im Front- und Seitenzahnbereich hochästhetische Ergebnisse erzielt werden. Tangentialpräparation: Steile Tangentialpräparationen können zu extrem dünn auslaufenden Käppchenrändern führen. Prinzipiell sind Tangentialpräpara- tionen machbar, allerdings ist hier Vorsicht angebracht. Kontraindizierte Präparationen Präparation für Lava-Kronen und -Brücken  Präparation